Dom zu Naumburg


Annas Fenster 1855

Annas Fenster 1855

Du stiller Schatten. Kerzenduft, verbannt
Noch duftend nach verwehter Hoffnung
Heimlichen Wünschen, Träumen, barmender Verzweiflung
Nach meiner Ahne ahnendem Erschauern.

Du Stein. Du höchste Kunst in höchsten Nöten
Du Botschaft, wundersam und unerhört.
Du Friedensschauplatz, unruhvoller Hafen
So fern den Meeren, nah den Galaxien
So voll Gesichter, Stimmen, Sinfonien
Ich wünscht’ in dir den letzten Schlaf zu schlafen.

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3 Antworten zu “Dom zu Naumburg

  1. Die Tagebücher von Anna Knauth aus Naumburg (*1818 +1857) beginnen 1833. Sie beschreibt darinnen ihre Kindheit, ihre erste große Liebe, das Scheitern ihrer Ehe mit dem psychisch kranken Mann, der sich 1855 erschießt.
    Annas Geschichte gehört zum „Blick vom Turm“ (http://bit.ly/9B4j4s). Im folgenden Roman „Babels Berg“ (http://bit.ly/8ZFvxm) sind der Naumburger Dom und die Altstadt wichtige Handlungsorte.

  2. Sie verstehen es sehr gut, einen mit sanften Worten auf den „Babels Berg“ zu schicken. Den will man jetzt einfach sehen.

  3. Lieber Hans Zengeler, sagen Sie’s nur bitte weiter :-).

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